Yin Yoga

Yin Yoga - Fas­zi­en-Yoga
- ein fas­zi­nie­ren­des Erleb­nis nicht nur für unser Bin­de­ge­we­be -

Yin Yoga ist ein sanf­ter, pas­si­ver Yoga-Stil ohne Leis­tungs­druck, den­noch sehr effek­tiv. Im Yin Yoga wird der Kör­per in bestimm­te Asa­nas (Hal­tun­gen) geführt. Die Posi­tio­nen wer­den über einen län­ge­ren Zeit­raum (zwi­schen 3-7 Minu­ten) gehal­ten, so dass hier eine inten­si­ve Deh­nung mög­lich und das tief­lie­gen­de Bin­de­ge­we­be erreicht wird. Auf kör­per­li­cher Ebe­ne kann eine höhe­re Bewe­gungs­frei­heit, Geschmei­dig­keit der Gelen­ke sowie Fle­xi­bi­li­tät erzielt wer­den. Auf psy­chi­scher Ebe­ne hilft das lan­ge Hal­ten in den Posi­tio­nen zur Ver­tie­fung der Selbst­wahr­neh­mung. Respekt­vol­ler Umgang mit dem Kör­per und das Anneh­men auf­kom­men­der Gefüh­le ver­hel­fen zu Selbst­ak­zep­tanz und inne­rer Ruhe.

Was sind Fas­zi­en? Sie sind Teil des Bin­de- und Stütz­ge­we­bes. Sie ver­net­zen den gan­zen Kör­per und umspan­nen Mus­keln, Gelen­ke, Ner­ven­strän­ge und sogar ein­zel­ne Blut­ge­fä­ße. Fas­zi­en sind ein fas­ri­ges Gewe­be­netz, das den gan­zen Kör­per durch­zieht. Es besteht im Wesent­li­chen aus Kol­la­gen­fa­sern und Bin­de­ge­webs­zel­len sowie aus Was­ser.
Yin Yoga ist eine wun­der­ba­re Mög­lich­keit unse­re Fas­zi­en zu opti­mie­ren oder falls Ver­här­tun­gen, Ver­kle­bun­gen oder Ver­kür­zun­gen vor­lie­gen zu rege­ne­rie­ren. Die­ser pas­si­ve Yoga-Stil greift tief, nicht nur auf kör­per­li­cher Ebe­ne, son­dern auch men­tal.  Es mag ein­fach klin­gen, Posi­tio­nen 3-7 Minu­ten zu hal­ten, den­noch gelingt es in unse­rer akti­ven Welt manch­mal nicht gleich umzu­schal­ten und tat­säch­lich in die­ses “inne­hal­ten und los­las­sen” zu gelan­gen. Wie auch in jedem ande­ren Yoga-Stil heißt es hier “akzep­tie­re was ist, schen­ke dir ein Lächeln und übe wei­ter”. Je mehr wir üben, umso leich­ter wird es mit der Zeit. Beson­ders für bereits geschä­dig­te Fas­zi­en ist es wich­tig, sich regel­mä­ßig Zeit für Deh­nung und vor allem auch für die Sti­mu­la­ti­on des Gewe­bes zu neh­men. Dies bie­tet Yin Yoga in einer Wei­se, die ohne Leis­tungs­druck arbei­tet. Im Yin Yoga geben wir unse­rem Kör­per die Mög­lich­keit zu ent­schei­den, wie tief er sin­ken, deh­nen, gehen möch­te und nicht der Kopf bestimmt, wie so oft im Leben. Sie schu­len Ihr Kör­per­be­wusst­sein und üben sich in Selbst­ak­zep­tanz. Eine wun­der­vol­le Mög­lich­keit mit Ihrem Kör­per und nicht gegen ihn zu arbei­ten. Er ist ein so wert­vol­les Gut, das uns durch das Leben trägt und ver­dient es gut behan­delt zu werden.

 

Yogi­la­tes-Fas­zi­en-Mix - mus­ku­lä­res Bin­de­ge­we­be trifft tief­lie­gen­de Mus­ku­la­tur ein gemisch­tes Trai­ning aus Yoga und Pila­tes, wel­ches inten­siv auf die Fas­zi­en abge­stimmt ist.  Fas­zi­en­trai­ning för­dert die Eigen­schaf­ten des mus­ku­lä­ren Bin­de­ge­we­bes wäh­rend Pila­tes­trai­ning die Kräf­ti­gung der Mus­ku­la­tur ins­be­son­de­re der tief­lie­gen­den als Haupt­ziel hat. Bei­de Trai­nings­ar­ten ergän­zen sich wun­der­bar. Gezielt wer­den Pila­tes­übun­gen ange­rei­chert mit typi­schen Bewe­gun­gen aus dem Fas­zi­en­trai­ning. Durch die ent­spre­chen­de Aus­füh­rung der Pila­tes­übun­gen kann inten­si­ver auf die Fas­zi­en ein­ge­wirkt und gleich­zei­tig die Mus­ku­la­tur gekräf­tigt wer­den. Ange­rei­chert mit wei­te­ren Übun­gen aus dem Mobi­li­ty und Bewe­gun­gen mit Kata­pult­ef­fekt  erhal­ten Sie ein Rund­um-Pro­gramm für Ihren Kör­per abge­stimmt mit Yoga-Hal­tun­gen ins­be­son­de­re aus dem Yin-Bereich. Die­ses Trai­ning ver­spricht nicht nur eine Ver­bes­se­rung der Hal­tung son­dern för­dert zugleich die wesent­li­chen Eigen­schaf­ten des Bin­de­ge­we­bes und lässt uns gleich noch ein biss­chen bes­ser aus­se­hen. Die Beloh­nung: mehr Beweg­lich­keit, mehr Elas­ti­zi­tät, weni­ger Ver­kle­bun­gen und weni­ger Verspannungen.

Nächs­ter Kursstart:

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